ZUR GESCHICHTE DES HUEBHOFS

Der Huebhof war bis anfangs 20. Jahrhundert ein kleines Bauerngut in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwamendingen. Später wurde es zur Betriebsfläche der landwirtschaftliche Schule Strickhof geschlagen, die sich damals noch im Gebiet des heutigen Tierspitals im Gebiet Milchbuck/ Irchel befand (Gründung 1853). Nach der Verlegung des Strickhofs (1976) nach Eschikon- Lindau (nahe Effretikon) wurden die Huebhof – Flächen von dort aus bewirtschaftet, was weder ökologisch noch betrieblich Sinn machte. Rolf Gerber, der damalige Chef des kantonalen Landwirtschaftsamtes und heutige Präsident des Vereins «Pro Huebhof» veranlasste in den frühen 1990er Jahren, dass auf diesen Flächen und in den historischen Gebäuden ein biologisch geführter Quartierbauernhof entstehe. Manche Jahre später – im Rahmen eines grossen Flächentauschs zwischen Stadt und Kanton – gelangte der Huebhof in den Besitz der Stadt Zürich (GrünStadt Zürich). Er wurde aber weiterhin von der Pächterfamilie Thomas Ryffel betrieben. Dessen Pensionierung und auch die Ende des Pachtvertrages steht in den nächsten Jahren an.