EIN SCHWAMENDINGEN OHNE HOCHLANDRINDER?

2016 veröffentlichte Grün Stadt Zürich ihr neues Konzept zur Entwicklung der Landwirtschaft in der Stadt Zürich. Darin ist die Zukunft des Huebhofs noch unsicher.

Dies zeigt bereits erste Folgen:

Die Bauernfamilie hat ihr Vieh bereits reduziert, beendet die Hühnerhaltung, weil dort zu investieren wäre und der Hofladen steht vor dem Aus.

WAS DIE STADT WILL...

Laut ihrem Konzeptpapier «Stadtlandwirtschaft» will die Stadt:

EINE ATTRAKTIVE LANDSCHAFT MIT GUTER ERHOLUNGSWIRUNG.

EINE HOCHSTEHENDE NAHRUNGSMITTELPRODUKTION

LEBENDIGE BÖDEN UND EINE HOHE BIODIVERSITÄT

MÖGLICHKEITEN FÜR EIN "ZUSCHAUEN ODER ANPACKEN"

…dies will unser Verein grundsätzlich auch. Aber auf dem Weg zur Umsetzung sind noch zahlreiche Fragen zu klären. Die Vorstellungen der Stadt gehen davon aus, dass nur noch das Gfellergut als eigentlicher Bauernhof eine Zukunft hat und der Huebhof kein landwirtschaftliches Betriebszentrum mehr sein wird. Die Frage, was dann aus den Gebäuden des Huebhofs wird, ob weiterhin die beliebten Hochlandrinder hier weiden können und ob und wo der Huebhof- Hofladen weitergeführt wird, muss im Einklang mit der  Quartierbevölkerung gelöst werden.

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WESHALB HABEN WIR EINEN VEREIN GEGRÜNDET?

  • Weil wir Einfluss nehmen wollen auf die Zukunft rund um den beliebten Huebhof

  • Weil für ein zunehmend verdichtetes Schwamendingen die letzten Naturräume enorm wichtig sind

  • Weil wir gegenüber den Stadtbehörden (v.a. GrünStadt Zürich) nur als klar fassbare und im Quartier verankerte Körperschaft als Verhandlungspartner akzeptiert werden

  •  Weil GrünStadt Zürich eine solche Vertretung ausdrücklich wünscht

  •  Weil der Quartierverein die Frage «Wie weiter mit dem Huebhof?» neben all seinen andern Aufgaben nicht selbst wahrnehmen will und dieses Projekt gerne unserem Verein delegiert

  • Weil auch quartierintern eine anspruchsvolle Koordinationsaufgabe ansteht: Zu den lokalen Landwirten, dem Quartierverein, den Anwohnern und Lokalpolitikern, den Behörden und zu den Medien